Christopher Krug

Gründer & Experte für nationale Steuergestaltungen
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„Gestalten statt verwalten.“

Christopher Krug ist Steuerberater. Vor allem aber ist er Unternehmer und Berater mit klarem Anspruch: steuerliche Komplexität so zu strukturieren, dass sie im unternehmerischen Alltag wirklich weiterhilft. 2017 legte er die Steuerberaterprüfung ab, nur wenige Monate später gründete er seine eigene Kanzlei. Früh war für ihn klar, dass Verantwortung nicht etwas ist, das man irgendwann übernimmt – sondern etwas, das man bewusst wählt. 

Christopher, wann war für dich klar: Jetzt gehe ich meinen eigenen Weg? 
Eigentlich sehr früh. Im März 2017 habe ich die mündliche Steuerberaterprüfung abgelegt, im April wurde ich bestellt und im Juli habe ich mich selbstständig gemacht. Das war kein spontaner Entschluss, sondern ein klarer Plan. Ich wollte gestalten, Verantwortung übernehmen und meine eigene Vorstellung von Beratung umsetzen. Rückblickend war das einer der wichtigsten Schritte meines Lebens. 

Du bist in einer Steuerberaterfamilie aufgewachsen. Hat das geholfen – oder eher Druck erzeugt? 
Beides. Ich habe sehr früh Einblicke in den Berufsalltag bekommen und durfte schon in jungen Jahren Mandantengespräche führen. Das war extrem wertvoll. Gleichzeitig habe ich aber auch gesehen, wie viel Zeit in klassischen Kanzleien für administrative Tätigkeiten verloren geht. Papier, Belege sortieren, manuelle Prozesse. Mir war schnell klar, dass ich genau so nicht arbeiten möchte. 

Was hast du von Anfang an anders gemacht?
Ich habe konsequent auf Digitalisierung gesetzt. Keine Papierprozesse, keine Übergangslösungen. Heute arbeiten wir vollständig digital. Aber noch wichtiger als die Technik war mir immer der Blick auf den Mandanten. Ich möchte verstehen, wo jemand wirklich steht, welche Ziele er verfolgt und wo die tatsächlichen Herausforderungen liegen. Gute Beratung beginnt nicht bei Formularen, sondern beim Verständnis für das Unternehmen. 

„Fachliche Tiefe ist die Grundlage. Entscheidend ist aber, ob sich eine Lösung im unternehmerischen Alltag auch sinnvoll umsetzen lässt. Genau dort trennt sich für mich Beratung von reiner Theorie.“

Wir sind bekannt aus

„Qualität entsteht durch Verständnis – und darf sichtbar sein.“

Viele Mandanten sagen, sie verstehen Steuern nicht. Was ist dein Ansatz?
Ich nehme mir Zeit und erkläre Zusammenhänge so, dass sie wirklich verstanden werden. Mir ist wichtig, dass Mandanten nicht nach zwei Sätzen innerlich aussteigen, sondern dem Gedankengang folgen können. Steuerliche und betriebswirtschaftliche Themen müssen greifbar sein. Nur dann können sie Entscheidungen fundiert treffen. 

Du sprichst viel über Umsetzbarkeit. Warum ist dir das so wichtig?
Weil reine Konzepte niemandem helfen. Natürlich braucht es fachliche Tiefe und ein gesetzesübergreifendes Verständnis. Durch meine Fachberaterqualifikation für Unternehmensumstrukturierungen habe ich mir genau diese breite Expertise aufgebaut. Aber am Ende zählt, ob eine Gestaltung in der Realität funktioniert. Gute Beratung zeigt sich nicht im Gutachten, sondern im Alltag des Mandanten. 

Zeigt sich dieser Anspruch auch in deinem Themenschwerpunkt?
Wenn ja, wie genau? 
Ja, sehr deutlich. Mein Fokus liegt auf strukturierten, rechtssicheren Steuergestaltungen für Unternehmer – insbesondere bei Umstrukturierungen, GmbH-Strukturen und strategischen Entscheidungen. Ziel ist es immer, einen klaren Weg durch den steuerlichen Rahmen zu finden, der nicht nur rechtlich sauber ist, sondern auch zum Unternehmen und zu den Menschen dahinter passt. 

Was treibt dich persönlich an? 
Mich treibt der Wunsch an, Dinge sinnvoll zu ordnen. Ich mag es nicht, wenn Komplexität lähmt oder Entscheidungen blockiert, nur weil Zusammenhänge nicht klar sind. Genau das sehe ich im Steuerbereich sehr häufig. Unternehmer haben Verantwortung, tragen Risiko, schaffen Arbeitsplätze – und stehen trotzdem oft vor einem Dickicht aus Regeln, Unsicherheiten und Halbwissen. Mein Antrieb ist es, genau dort Struktur reinzubringen. Nicht durch Vereinfachung um jeden Preis, sondern durch Klarheit. Wenn ein Mandant nach einem Gespräch weiß, welche Optionen er hat, welche Konsequenzen diese haben und warum wir einen bestimmten Weg gehen, dann habe ich meinen Job gut gemacht. Persönlich motiviert mich außerdem, langfristig zu denken. Ich arbeite nicht für schnelle Effekte, sondern für tragfähige Entscheidungen. Das gilt im Beruf genauso wie privat. 

Und wenn du heute zurückblickst: Was würdest du anders machen? 
Ich wäre früher sichtbarer gewesen. Wir hatten das fachliche Know-how schon lange, haben es aber zu zurückhaltend kommuniziert. Heute weiß ich: Qualität darf gezeigt werden. Nicht laut, nicht marktschreierisch – aber klar und selbstbewusst. 

Nachfolgende Generationen sind auch in dieser Branche die Zukunft. Was würdest du einem jungen Kollegen mitgeben? 
Ich würde raten, sich früh mit der Frage auseinanderzusetzen, welche Art von Berater man sein möchte. Nicht jeder muss alles können – aber jeder sollte wissen, wofür er stehen will. Fachliche Exzellenz ist Voraussetzung, aber sie allein reicht nicht. 
Wichtig ist, Verantwortung zu übernehmen, Zusammenhänge zu verstehen und den Mut zu haben, eigene Entscheidungen zu treffen. Wer bereit ist, sich fachlich zu vertiefen, unternehmerisch zu denken und seinen eigenen Weg klar zu definieren, wird in diesem Beruf langfristig sehr erfolgreich sein. 

Werdegang

Kurzvita

Christopher Krug ist Steuerberater und Experte für Unternehmensstrukturen, Umwandlungen und Holdingmodelle. Seit 2010 berät er Unternehmer bei der Frage, wie sie ihre Unternehmen steuerlich sinnvoll und zukunftsfähig aufstellen – von der Gründung über Holdingstrukturen bis hin zu komplexen Umstrukturierungen.

Er ist Gründer und Partner von kwpartners und verantwortet dort die gestaltende Steuerberatung mit Fokus auf wachstumsorientierte GmbHs. Sein Anspruch ist es, steuerliche Gestaltung nicht nur korrekt, sondern strategisch zu denken – immer im Kontext von Skalierung, Exit und nachhaltigem Vermögensaufbau.

Neben seiner Beratungstätigkeit ist Christopher Krug Dozent für Handels- und Steuerbilanzrecht und teilt sein Wissen regelmäßig als Speaker auf Fachveranstaltungen sowie als Gast in Podcasts. Sein Ziel ist es, komplexe steuerliche Themen verständlich zu machen und Unternehmern fundierte, bessere Entscheidungen zu ermöglichen.

Beruflicher Werdegang

  • seit 2024
    kwpartners.tax Steuerberatungsgesellschaft mbH (Bonn)
    Geschäftsführer und Partner
  • seit 2020
    kwpartners Steuerberatungsgesellschaft mbH (Bonn)
    Geschäftsführer und Partner
  • seit 2020
    FOM Fachhochschule für Ökonomie & Management
    Dozent für Handels- und Steuerbilanzrecht
  • 2017 - 2020
    KRUG STEUERBERATUNG
    Steuerkanzlei (Bonn)
    Selbständiger Steuerberater
  • 2010 - 2017
    KRUGCONSULT KG Steuerberatungsgesellschaft (Bonn)
    Tätigkeit in der ganzheitlichen Steuerberatung

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Expertise mit Reichweite

Speaker

Als Speaker auf der Lexpresso

Als Speaker bei Growth Marketer

Als Speaker im Rotonda Business Club über Steueroptimierter Vermögensaufbau

Als Speaker auf dem Lexware Event zum Thema „Lexware Office bei einer GmbH“

Podcast

Im Podcast ungeschminkt - die Marketingshow mit Sandra Holze zum Thema „vom Einzelunternehmer zur GmbH – wie du deine Steuern optimierst“

Bei Lex talk about tax - der lexoffice Podcast über „Mit Lexoffice hat der Mandant seine Buchhaltung inhouse“

Interview

Im Interview bei den Steuerköpfen „10 Fragen an … StB Christopher Krug“

Im Videokurs bei Vetter Consulting über GmbH-Tricks